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Astrofotografie

Die Tools im Überblick

Nachthimmel und Zeitraffer haben eines gemeinsam: Beides scheitert selten an der Kamera, sondern meist an den Einstellungen. Diese Tools helfen beim Planen, bevor du draußen im Dunkeln stehst. Sie laufen direkt im Browser, ohne Anmeldung und ohne dass Daten übertragen werden.

Zeitraffer-Tool

Hilft beim Zusammenspiel von Intervall, Aufnahmedauer und Cliplänge: Wie viele Bilder brauchst du, wie lange musst du draußen bleiben und wie lang wird der fertige Clip? Faustregel: Aus 25 Fotos wird bei 25 fps genau eine Sekunde Video – bei einem Intervall von vier Sekunden entspricht das schon 100 Sekunden Aufnahmezeit. Zum Zeitraffer-Tool

Astrofotografie-Tool

Unterstützt bei den Belichtungseinstellungen für den Sternenhimmel. Zentral ist die maximale Belichtungszeit, bevor die Erdrotation aus Sternen Striche macht – bekannt als 500er-Regel: 500 geteilt durch die Brennweite ergibt grob die Sekunden, die möglich sind. Bei modernen hochauflösenden Sensoren rechnet man eher mit 300 oder weniger. Zum Astrofotografie-Tool

Häufige Fragen

Brauche ich eine teure Kamera für Astrofotografie?

Nicht unbedingt. Wichtiger als der Kamerapreis sind ein stabiles Stativ, ein lichtstarkes Weitwinkelobjektiv und ein dunkler Standort fernab von Straßenlaternen. Auch aktuelle Smartphones liefern im Nachtmodus erstaunliche Ergebnisse.

Warum werden meine Sterne zu Strichen?

Weil sich die Erde dreht. Je länger die Brennweite, desto früher fällt das auf: Bei 50 mm sind je nach Sensor nur wenige Sekunden möglich, bei 14 mm deutlich mehr. Wer länger belichten will, braucht eine Nachführung.

Welches Intervall ist beim Zeitraffer sinnvoll?

Das hängt vom Motiv ab: Ziehende Wolken wirken bei zwei bis vier Sekunden natürlich, Sonnenuntergänge bei etwa fünf Sekunden, Sterne bei zwanzig bis dreißig. Wichtig ist, dass das Intervall länger als die Belichtungszeit plus Speicherzeit ist.